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Ausschreibung

Allgemeine Informationen

Deutschland
   LANDSHUT
   174763-2017
   Mai 19, 2017
   Jun 6, 2017
   Deutsch
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   Lakumed, vertreten durch die geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Frau Dr. Marlis Flieser-Hartl
Landshut
Deutschland

Güter, Baumaßnahmen und Leistungen

Dienstleistungen von Architekturbüros  

Zusammenfassung

      

Notice type: 01C02 - Contract notice
EU Official Journal Publication: 2017/S 089-174763
Referenced Document Number:
Contract Nature: Services
Procedure Type: Competitive procedure with negotiation
Type of Bid Required: Submission for all lots
Awarding Criteria: The most economic tender
Notice type: 01C14 - Additional information
EU Official Journal Publication: 2017/S 096-189735
Referenced Document Number: 2017/S 089-174763
Contract Nature: Services
Procedure Type: Competitive procedure with negotiation
Type of Bid Required: Submission for all lots
Awarding Criteria: The most economic tender

Originaltext

      
Vorinformation
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Lakumed, vertreten durch die geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Frau Dr. Marlis Flieser-Hartl
Achdorfer Weg 3
Landshut
84036
DE
E-Mail: info@hsp-projekt.de
NUTS-Code: DE221
Internet-Adresse(n):
www.hsp-projekt.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Gesundheit
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber
Krankenhaus Vilsbiburg – Erweiterung und Strukturanpassung – Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 34 ff HOAI, Leistungsphasen 1-9 (bzw. 3-9 für BA1).
II.1.2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000
II.1.3) Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4) Kurze Beschreibung

Krankenhaus Vilsbiburg – Erweiterung und Strukturanpassung, Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 ff HOAI, LPH 1 – 9 (bzw. 3-9 für BA1)

Das Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung (LAKUMED) plant die Erweiterung und Strukturverbesserung bzw. Generalsanierung des Krankenhauses Vilsbiburg.

II.2) Beschreibung
II.2.2) Ergänzende Gegenstände

II.2.2) Hauptort der Dienstleistung
NUTS-Code: DE227
Hauptort der Dienstleistung: 84137 Vilsbiburg.
II.2.3) Beschreibung

Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff HOAI, Leistungsphasen 1-9 (bzw. 3-9 für BA1)

Die Beauftragung erfolgt stufen- und abschnittsweise. Ein Anspruch auf (Weiter-)Beauftragung besteht nicht.

Das Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung (LAKUMED) plant die Erweiterung und Strukturverbesserung bzw. Generalsanierung des Krankenhauses Vilsbiburg.

Für das Krankenhaus wurde auf Basis der aktuellen Bedarfsfeststellung mit 185 Planbetten ein Raum- und Funktionsprogramm ausgearbeitet. Demnach ergeben sich in einigen Funktionsstellen Flächendefizite. Auf Grundlage des mit dem StMGP abgestimmten Raumprogramms erfolgte die Ausarbeitung einer Zielplanung für das Krankenhaus mit vorangegangener struktureller, baulicher und technischer Schwachstellenanalyse.

Wesentliches Merkmal der Zielplanung ist ein Erweiterungsbau auf der Süd-Ost-Seite mit Unterbringung von OP mit Fast Track Unit, der ZSVA und der Intensivstation. Dies stellt auch den 1.BA zur Umsetzung der Zielplanung dar und ist Inhalt des Ende 2016 eingereichten Antrags auf Aufnahme in ein Jahreskrankenhausprogramm. Ein Bescheid liegt noch nicht vor.

In nachfolgenden Bauabschnitten werden dann Umstrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Bestandsbaukörper erfolgen.

Für den BA 1 sind gemäß Vorplanung ca. 26 800 000 EUR brutto (DIN 276, KG 200-700) ermittelt worden. Für die weiteren Abschnitte sind aus der Zielplanung Grobkosten von ca. 37 000 000 EUR brutto (nur KG 300 + 400 ohne Med.technik) abgeleitet worden.

Für den Bauabschnitt 1 sind die Leistungsphasen 1 und 2 bereits erbracht.

Das Krankenhaus Vilsbiburg wurde in mehreren Bauabschnitten ergänzt und teilsaniert. Es ist am südlichen Stadtkern von Vilsbiburg situiert und wird als Einrichtung der Grund- und Regelversorgung im Krankenhausplan des Freistaates Bayern geführt.

Es ist geplant die Baumaßnahme in mehreren Bauabschnitten und unter Förderung nach KHG/BayKrG umzusetzen. Im ersten Bauabschnitt wird der o. g. Erweiterungsbau mit Brückenverbindung zum Bestand neu errichtet. In einem zweiten Schritt wird das Bestandsgebäude saniert und einzelne Funktionsstellen werden neu verortet, dieser kann je nach Förderung und Haushaltsmitteln auch in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt werden.

BA 1: Viergeschossiger Neubau auf der Südseite mit Garagen und Technikebene im UG sowie einer Technikzentrale auf dem Dach. Im EG wird hierbei die Intensivpflege sowie die Zentralsterilisation angeordnet. Restflächen werden mit Räumen für Bereitschaftsdienst und Anästhesiologie belegt. Im 1. OG wird der OP mit drei Sälen und einem septischen OP realisiert. Getrennt durch den Erschließungsflur und den zentralen Aufzugskern sind der Aufwachraum und die Flächen der Fast Track Unit angeordnet. Die Baustelle befindet sich am Hang, Spezialtiefbau und Hangsicherung werden erforderlich.

BA 2 und folgende: Dieser Abschnitt wird vsl. in 2 Planungsabschnitten realisiert, wobei zuerst der Funktionstrakt auf der Ostseite, inkl. der durch den OP freigezogenen Flächen, umstrukturiert und saniert wird. Der Sanierungs- und Flächennacholbedarf im westlichen Pflegebau, v. a. bei den Nasszellen, muss ebenfalls zeitnah begonnen werden.

Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3) Zusätzliche Angaben

Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.

Im Falle der Eignungsleihe hat der Bewerber oder Bieter eine unterzeichnete und verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen werden (§ 47 Abs. 1 VgV).

Das Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, muss folgende Erklärungen vorlegen:

a) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gem. § 123 oder § 124 GWB nicht vorliegen.

b) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, in Bezug auf die Eignungskriterien entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.

Erfüllt ein Unternehmen diejenigen Eignungskriterien nicht, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der Auftraggeber vorschreiben, dass der Bewerber oder Bieter das entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs.2 VgV). Nimmt der Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV).

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
2017-05-05

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Diese Ausschreibung dient nur zur Information.
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